Am 16. September in Berlin: Absacker 2026 – Zukunft braucht Resilienz
Das Gesundheits- und Pflegesystem steht unter dauerhaftem Druck. Fachkräftemangel, wirtschaftliche Unsicherheiten, Digitalisierung und steigende regulatorische Anforderungen prägen den Alltag vieler Einrichtungen. Gleichzeitig verändern geopolitische Entwicklungen, Cyberrisiken und neue Belastungsszenarien die Rahmenbedingungen grundlegend. Was früher als Krise galt, ist heute vielerorts Normalität. Und genau deshalb reicht Mut allein nicht mehr aus.
Unter dem Titel „Zukunft – resilient!?“ widmen wir uns 2026 einer zentralen Frage:
Wie bleiben Menschen, Organisationen und Systeme handlungsfähig, wenn Unsicherheit zum Dauerzustand wird?
Gesundheit und Pflege stehen dabei unter doppeltem Druck: Neben strukturellen und personellen Herausforderungen rücken auch Fragen nach Sicherheit und Krisenfähigkeit stärker in den Fokus. Wie robust ist unsere Versorgung, wenn Lieferketten unterbrochen werden, Infrastrukturen ausfallen oder geopolitische Spannungen neue Risiken erzeugen? Welche Strukturen, Haltungen und Strategien stärken die Widerstandsfähigkeit eines Systems, das im Ernstfall verlässlich funktionieren muss?
Impulse, die Perspektiven öffnen
Durch den Abend führt Dr. Daniel Dettling, Zukunftsforscher und Geschäftsführer von Gesundheitsstadt Berlin. Er ordnet die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen ein und gibt dem Thema Resilienz einen übergreifenden Rahmen.
Den inhaltlichen Auftakt bilden zwei Keynotes, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten:
- Generalleutnant a. D. Andreas Marlow, zuletzt Stellvertreter des Inspekteurs des Heeres und Kommandeur Militärische Grundorganisation im Kommando Heer, zeigt, welche Rolle geopolitische Entwicklungen, hybride Bedrohungen und sicherheitspolitische Fragen für kritische Infrastrukturen und das Gesundheitswesen spielen.
- Prof. Dr. Bettina Borisch, CEO der World Federation of Public Health Associations, bringt die internationale Perspektive ein und zeigt, wie Gesundheitssysteme weltweit mit Krisen umgehen – und was sich daraus für resiliente Strukturen lernen lässt.
Im Anschluss diskutieren die Referierenden gemeinsam mit dem Publikum zentrale Fragen zur Zukunftsfähigkeit des Gesundheitswesens. Im Anschluss diskutieren die Referierenden gemeinsam mit dem Publikum zentrale Fragen zur Zukunftsfähigkeit des Gesundheitswesens.
– Gunnar Pepping und Carsten Stracke, GeschäftsführungResilienz entsteht dort, wo Systeme und Menschen auf Unvorhergesehenes vorbereitet sind – und wo Zusammenarbeit Stabilität schafft, selbst wenn äußere Sicherheiten brüchig werden.
Der Absacker 2026 bietet Raum, diese Themen gemeinsam zu beleuchten – offen, praxisnah und im Dialog. Ob Impuls, Austausch oder Perspektivwechsel: Unser Format lädt dazu ein, Themen sacken zu lassen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam zu erarbeiten, was Resilienz im Gesundheitswesen heute bedeutet – und welche Fähigkeiten morgen entscheidend sein werden.
Die Ecclesia Gruppe ist der Branche seit Langem eng verbunden und erlebt täglich, wie wichtig es ist, sich auf Unsicherheiten vorzubereiten – von Ressourcenknappheit bis zu Risiken für die kritische Infrastruktur. Wenn das solidarische Fundament unseres Gesundheitswesens bestehen soll, braucht es mehr als Mut: gemeinsame Verantwortung, vorausschauendes Handeln und Orte, an denen beides wachsen kann.
Nach Impuls und Diskussion laden wir Sie ein, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen – beim persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre.
Wir freuen uns auf Sie – am 16. September 2026 in Berlin!
Warum ein Absacker?
Weil komplexe Fragen Raum brauchen.
Weil Austausch neue Perspektiven eröffnet.
Und weil nachhaltige Lösungen dort entstehen, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen.