Public Offering of Securities Insurance (POSI)
Eine POSI schützt Unternehmen vor finanziellen Verlusten und Haftungsansprüchen, die aus Fehlern bei Prospekten, Präsentationen oder der Investorenkommunikation im Rahmen von prospektpflichtigen Kapitalmarkttransaktionen entstehen.
Sicher durch den Kapitalmarkt
POSI – was ist das?
Börsengänge und öffentliche Angebote sind Meilensteine – und gleichzeitig Hochrisiko-Situationen. Schon kleine Ungenauigkeiten in Prospekten oder Präsentationen können millionenschwere Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Die POSI ist eine spezialisierte Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, die Unternehmen, Organe und Altaktionäre gezielt in diesen kritischen Phasen absichert – als Ergänzung zur Directors & Officers (D&O) -Versicherung, ohne deren Versicherungssumme zu belasten.
FAQ zur Public Offering of Securities Insurance (POSI)
In unseren FAQ haben wir die häufigsten Fragen zum Thema POSI für Sie zusammengefasst. Gerne stehen unsere Expertinnen und Experten Ihnen aber auch für eine individuelle Beratung zur Verfügung.
Kapitalmarkttransaktionen bergen besondere Haftungsrisiken, die eine klassische D&O-Versicherung nicht vollständig abdeckt. Eine D&O-Versicherung bietet zwar Schutz für Organmitglieder und leitende Angestellte, ist jedoch nicht speziell auf die komplexen Risiken von Kapitalmarkttransaktionen ausgelegt. Sie deckt in der Regel keine Ansprüche aus fehlerhaften Prospekten, Roadshow-Materialien oder der Investorenkommunikation im Rahmen eines Börsengangs oder öffentlichen Angebots ab.
Die POSI schließt diese Lücke. Sie sichern damit Unternehmen, Organe und Altaktionäre in sensiblen Transaktionsphasen umfassend ab - und schonen zugleich das wertvolle D&O-Limit. So bleibt Ihre bestehende D&O-Deckung unberührt und steht weiterhin für die laufende Unternehmensführung zur Verfügung.
Die Versicherung deckt Vermögensschäden ab, die beispielsweise durch fehlerhafte Prospekte, falsche Angaben in Präsentationen oder missverständliche Investorenkommunikation entstehen. Sie übernimmt außerdem Haftungsansprüche von Investoren oder anderen Anspruchstellern sowie die Kosten für rechtliche Verteidigung und die Erfüllung von vertraglichen Freistellungen gegenüber Banken und Beratern.
Nicht versichert sind vorsätzlich begangene oder wissentlich herbeigeführte Pflichtverletzungen, Körper- und Sachschäden sowie Vertragsstrafen und Bußgelder, die aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht versicherbar sind.
Zu den typischen Ausschlüssen zählen unter anderem Ansprüche im Zusammenhang mit Insiderhandel, Marktmanipulation, Betrug oder anderen kriminellen Handlungen. Ebenfalls ausgeschlossen sind falsche Angaben, die wissentlich gemacht wurden, sowie alle Ansprüche, die bereits vor Beginn des Versicherungsschutzes bestanden.
Eine POSI ist sinnvoll für Unternehmen, die einen Börsengang, eine Kapitalerhöhung oder ein anderes öffentliches Wertpapierangebot planen. Sie ist besonders wichtig für Manager, Organe und Altaktionäre mit persönlicher Haftung sowie für alle Beteiligten, die im Rahmen der Transaktion Haftungsrisiken tragen und an der Prospekterstellung mitwirken.
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