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Neue Ladeinfrastruktur für Dienst- und Poolfahrzeuge

Der Caritasverband Rhein-Kreis Neuss hat seine Ladeinfrastruktur für Dienst- und Poolfahrzeuge am Standort Grevenbroich deutlich erweitert. ecmobility, das Kompetenzcenter der Ecclesia Gruppe, analysierte die Anforderungen an Fuhrpark und Ladeinfrastruktur, entwickelte die passende Vorgehensweise und holte mit Lade.ZEIT den geeigneten technischen Partner von Beginn an ins Projekt.

Bisher standen zwei Ladepunkte für Elektro-Dienstwagen zur Verfügung. Mit der wachsenden E-Fahrzeugflotte, insbesondere im Bereich der Poolfahrzeuge, reichten diese Kapazitäten nicht mehr aus. Durch fünf zusätzliche Wallboxen mit jeweils zwei Ladepunkten verfügt der Caritas-Standort nun über insgesamt zwölf Ladepunkte.

„Mit dem Ausbau unserer Ladeinfrastruktur setzen wir einen weiteren wichtigen Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie um“, sagt Hermann Josef Thiel, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbands Rhein-Kreis Neuss e.V. „Nach der erfolgreichen Umsetzung unserer ersten Photovoltaikanlage wollen wir nun auch die Mobilität unseres Fuhrparks zunehmend mit selbst erzeugter erneuerbarer Energie verbinden. Unser Ziel ist es, unseren eigenen Solarstrom künftig noch stärker für unsere Fahrzeuge zu nutzen und damit unseren Beitrag zu mehr Klimaschutz weiter auszubauen.“

Anforderungen verstehen, Partner zusammenbringen

Im Mittelpunkt der Beratung durch ecmobility stand die Frage, wie sich Fuhrpark, Standortbedingungen und Zukunftspläne des Caritasverbands Rhein-Kreis Neuss miteinander verbinden lassen.

„Am Anfang steht für uns immer die Frage, was der Kunde konkret braucht. In diesem Projekt ging es darum, die Anforderungen des Fuhrparks, die technischen Möglichkeiten am Standort und die Nachhaltigkeitsziele des Caritasverbands Rhein-Kreis Neuss zusammenzubringen. Gemeinsam mit unserem Partner Lade.ZEIT ist daraus eine passende Lösung entwickelt worden“, sagt Burkhard Pape, Berater Mobilitätsmanagement bei ecmobility.
Gut zu wissen: Der Ansatz von ecmobility geht dabei über die Analyse des Mobilitätsbedarfs und die Einbindung passender Partner hinaus. Als Kompetenzcenter der Ecclesia Gruppe macht das Team seine Expertise rund um Fuhrpark, Elektromobilität, Ladeinfrastruktur sowie Versicherungs- und Risikomanagement innerhalb des Ökosystems Kraftfahrt verfügbar. Es betrachtet nicht nur einzelne Fahrzeuge oder Fuhrparkthemen, sondern die Mobilität von Unternehmen ganzheitlich. Im Fokus stehen Fuhrparkstrategien, Machbarkeitsanalysen sowie alternative Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepte. So entstehen Lösungen, die technische, wirtschaftliche und organisatorische Anforderungen gleichermaßen berücksichtigen.
 

ecmobility hat unsere Anforderungen aufgenommen und mit Lade.ZEIT den passenden Partner eingebunden. So ist eine Ladeinfrastruktur entstanden, die optimal zu unserem Fuhrpark und unseren weiteren Planungen passt.“

– René Neuss, Leiter des Referats Facility Management und Fuhrpark, Caritasverband Rhein-Kreis Neuss e. V.

Von der Planung zur Umsetzung

Auf dieser Grundlage übernahm Lade.ZEIT im Projekt des Caritasverbands Rhein-Kreis Neuss die technische Planung und Umsetzung der Ladeinfrastruktur. Dabei galt es, die Anforderungen des Fuhrparks und die Ausbaupläne des Verbands in eine praxistaugliche und langfristig tragfähige Lösung zu überführen.

Zum Konzept gehören ein dynamisches Lastmanagement sowie die zentrale Verwaltung und Abrechnung der Ladepunkte. Ein Teil des Stroms aus der vorhandenen Photovoltaikanlage kann direkt für die Fahrzeuge genutzt werden. Das trägt dazu bei, den Anteil des selbst erzeugten Stroms am Energieverbrauch zu erhöhen, die Energiekosten planbarer zu machen und den Fuhrpark wirtschaftlich weiterzuentwickeln.
 

Entscheidend war, die technischen Voraussetzungen vor Ort sorgfältig zu prüfen. Auf dieser Grundlage konnten wir die Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb und eine bedarfsgerechte Leistungsverteilung schaffen.“

– Anna Schwerdtfeger, Projektmanagerin bei Lade.ZEIT

Konkreter Nutzen für die ambulanten Dienste

Die neue Infrastruktur ist insbesondere für die ambulanten Dienste relevant. Lade.ZEIT übernimmt den technischen Betrieb und reduziert damit den Verwaltungsaufwand für die Caritas.

„Unsere Mitarbeitenden profitieren von einem vereinfachten Arbeitsalltag, da die Fahrzeuge direkt an unseren Standorten geladen werden können und jederzeit einsatzbereit zur Verfügung stehen“, erklärt René Neuss, Leiter des Referats Facility Management und Fuhrpark beim Caritasverband Rhein-Kreis Neuss.

Grevenbroich dient als Pilotstandort für den weiteren Ausbau der Elektromobilität. Ein weiteres Vorhaben befindet sich bereits in der Umsetzung. Die gewonnenen Erfahrungen sollen für weitere Standorte genutzt werden.

Das Projekt zeigt, wie wichtig es ist, Mobilitätsbedarf, Fuhrparkentwicklung und Ladeinfrastruktur gemeinsam zu betrachten. So entstehen Lösungen, die technisch passen und den Arbeitsalltag unterstützen.“

– Burkhard Pape, Berater Mobilitätsmanagement bei ecmobility

Das Projekt auf einen Blick 

Projektträger: Caritasverband Rhein-Kreis Neuss e.V. 
Technischer Umsetzungspartner: Lade.ZEIT 
Begleitung und Vernetzung: ecmobility, Kompetenzcenter der Ecclesia Gruppe 
Standort: Grevenbroich 
Bestand: zwei Ladepunkte 
Erweiterung: fünf Wallboxen mit zehn zusätzlichen Ladepunkten 
Gesamtkapazität: zwölf Ladepunkte 
Ladeleistung: 11 kW pro Ladepunkt 

Besonderheiten: dynamisches Lastmanagement, zentrale Verwaltung und Abrechnung, Integration weiterer Standorte möglich 
Zusätzlicher Nutzen: Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom aus der vorhandenen Photovoltaikanlage 
Inbetriebnahme: August 2026 
 

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