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Impulse für die Personalarbeit: 17. Personalkongress der Krankenhäuser

Der 17. Personalkongress der Krankenhäuser brachte Anfang Dezember mehr als 250 Expertinnen und Experten aus Kliniken und Rehakliniken nach Köln. Zwei Tage lang standen die zentralen Herausforderungen der Personalarbeit im Mittelpunkt – von KI und Fachkräftesicherung bis hin zu Sicherheit und Arbeitsrecht. Praxisberichte, Diskussionsrunden und neue Formate wie Thementische gaben wertvolle Einblicke. Besonders deutlich wurde: Personalarbeit im Gesundheitswesen braucht Mut, Klarheit und Innovationskraft. Für die Ecclesia Gruppe ist der Kongress ein wichtiges Forum, denn mit der KlinikRente als Versorgungswerk bietet er eine zentrale Plattform für den Austausch mit Kundinnen und Kunden.

Am 2. und 3. Dezember war das Kölner Maritim Hotel Veranstaltungsort des 17. Personalkongresses der Krankenhäuser – eine gemeinsame Veranstaltung von KlinikRente und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Als Versorgungswerk der Ecclesia Gruppe ist die KlinikRente ein zentraler Partner für die Einrichtungen des Gesundheitswesens und bietet mit dem Kongress eine bedeutende Plattform für Austausch, Orientierung und Vernetzung unserer Kundinnen und Kunden. Mit 254 Teilnehmenden, zwölf hochkarätigen Referierenden und elf Thementischen bot der Kongress eine breite Mischung aus Fachimpulsen, Praxisbeispielen und Dialogformaten. Die Atmosphäre war geprägt von intensivem Austausch – ergänzt durch ein abendliches Get-together in der Wolkenburg.

Am ersten Kongresstag standen die großen strategischen Fragen im Fokus: die Rolle von KI im Personalmanagement, der Personalarbeit nach Insolvenzen und aktuellen Tarifentwicklungen. Aufmerksamkeit zog insbesondere der Vortrag von Monika Fuchs („Die Füchsin“) auf sich, die mit pointierten Beispielen zeigte, wie KI-Prozesse unterstützen kann – und wo weiterhin der Mensch entscheidet. Auch der Erfahrungsbericht von Markus Funk über die Neuausrichtung der St. Vincenz Kliniken nach der Insolvenz sorgte für spürbare Resonanz. Neu im Programm waren die Thementische der Sponsoren, die konkrete Lösungsansätze aus der Praxis präsentierten. 

Am zweiten Kongresstag rückte die Umsetzung in den Vordergrund: digitale HR-Strategien, moderne Führung, Recruiting und Aspekte der Sicherheit am Arbeitsplatz. Michael Rabus gab Einblicke in die HR-Transformation bei Sana und verdeutlichte, dass nachhaltige Veränderung nur gemeinsam mit den Mitarbeitenden gelingt. Ein kontroverses und viel diskutiertes Praxisbeispiel brachte Michael Kötzing ein: der Einsatz von Bodycams im Klinikum Dortmund. Den Abschluss bildete ein spannender arbeitsrechtlicher Überblick von Prof. Dr. Gregor Thüsing, der final für große Aufmerksamkeit im Saal sorgte.

Das Fazit: Zwei Tage voller Impulse, Best Practices und offener Gespräche. Der Kongress bestätigte, dass erfolgreiche Personalarbeit im Krankenhaus gleichermaßen menschlich, innovativ und zukunftsorientiert gedacht werden muss – und dass starke Netzwerke wie die KlinikRente einen wirksamen Rahmen bieten, um genau diese Entwicklungen zu unterstützen.
 

Save the Date: Der 18. Personalkongress ist für den 2. und 3. November 2026 in Köln terminiert. Weitere Informationen und Newsletter-Anmeldung: 18. Personalkongress der Krankenhäuser

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