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Interview: Gesundheit, Kirche und Soziales im Fokus

Gunnar Pepping und Carsten Stracke über Kundenfokus, Spezialisierung und den Anspruch, mehr zu leisten als der Markt erwartet

Das Geschäftsfeld Gesundheit, Kirche und Soziales steht für eine besondere Verantwortung: Unsere Kundinnen und Kunden engagieren sich tagtäglich für das Gemeinwohl – und erwarten zu Recht eine Beratung, die ihre komplexen Anforderungen versteht und mitträgt. Im Interview sprechen Carsten Stracke und Gunnar Pepping, die das Geschäftsfeld gemeinsam leiten, über ihre Motivation, die Bedeutung des Gesellschafterauftrags und die Vorteile spezialisierter Teams. Dabei wird deutlich, dass Gesundheit, Kirche und Soziales eine starke Einheit der Ecclesia Gruppe ist, die Synergien gezielt nutzt und mit tiefem Fachwissen ganzheitliche Lösungen entwickelt – für mehr Klarheit, mehr Nähe und relevante Mehrwerte.

Sie beide stehen seit Jahren für das Geschäftsfeld Gesundheit, Kirche und Soziales. Was motiviert Sie, sich in diesem Segment zu engagieren?

Gunnar Pepping: Ganz klar: unsere Kundinnen und Kunden. Sie helfen, heilen, pflegen und fördern Menschen in allen Lebenslagen – ohne sie wäre unser Sozialsystem nicht denkbar. Ihnen den Rücken freizuhalten, in dem wir Ihre Risiken reduzieren und transferieren, ist für mich zutiefst sinnstiftend und motivierend.

Carsten Stracke: Die Meinung teile ich. Viele unserer Kundinnen und Kunden befinden sich in wirtschaftlich herausfordernden Situationen. Wenn wir ihnen helfen können, Risiken zu minimieren oder Kosten zu senken, motiviert mich das – und macht mich ehrlich gesagt auch glücklich. Zudem bin ich einfach gerne Dienstleister: Ich unterstütze andere dabei, ihre Arbeit gut zu machen und Verantwortung zu übernehmen.

Unsere Gesellschafter, das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung, der Deutsche Caritasverband und die Evangelische Kirche in Deutschland, verpflichten uns dazu, echte Mehrwerte zu schaffen – Leistungen, die es ohne uns nicht gäbe.

– Gunnar Pepping, Geschäftsführer Gesundheit, Kirche und Soziales

Welche Leistungen umfasst das Geschäftsfeld konkret – und welche Kundengruppen profitieren besonders?

Carsten Stracke: Unser Geschäftsfeld umfasst die spezialisierte Beratung rund um den Versicherungsschutz für die Bereiche Gesundheitswesen, Kirche und Sozialwirtschaft. Diese Segmente erfordern ein hohes Maß an spezialisiertem Know-how, das wir durch unsere langjährige Erfahrung gezielt einbringen.

Besonders profitieren unsere Kundengruppen von der intensiven Kenntnis ihrer Risiken und des Versicherungsmarktes und selbstverständlich von unserem Einsatzwillen und der Qualität unserer Dienstleistungen. Dabei setzen wir auf ein starkes Team: Unsere engagierten Mitarbeitenden bringen nicht nur fachliche Kompetenz mit, sondern durchlaufen auch eine fundierte Ausbildung, in der sie unsere Zielgruppen von Grund auf kennenlernen – unter anderem durch Hospitationen direkt bei unseren Kunden.

Gunnar Pepping: Unser Geschäftsmodell basiert auf drei zentralen Säulen: Risikoberatung, Einkauf und Betreuung – und das alles im Rahmen eines Dauermandats. Jede dieser Säulen umfasst vielfältige Aufgaben, die alle darauf ausgerichtet sind, die beste Lösung für die individuellen Herausforderungen unserer Kundinnen und Kunden zu entwickeln und umzusetzen. Profitieren können alle, die uns ihr Vertrauen schenken – unabhängig von Größe oder Struktur. Unser Gesellschafterauftrag macht hier keinen Unterschied: Jeder Kunde zählt.

Sie treten seit Neuestem innerhalb der Ecclesia Gruppe unter dem Namen Gesundheit, Kirche und Soziales auf. Warum ist das so und was verändert sich da durch konkret für die Kunden?

Gunnar Pepping: Die Ecclesia Gruppe ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und hat kontinuierlich neue Zielgruppen erschlossen. Mittlerweile bedienen wir auch Kunden aus unterschiedlichsten Branchen wie Logistik, Industrie und Gewerbe. Und mit diesem Wachstum ist die Anzahl der Marken und Websites, auf denen wir unsere Leistungen anbieten, mitgewachsen. Das führte dazu, dass unsere Kundinnen und Kunden oft nur einen kleinen Ausschnitt unserer Leistungsfähigkeit gesehen haben – ohne zu wissen, welche tiefreichende Kompetenz und welches Leistungsspektrum wir tatsächlich bieten. Um deutlich zu zeigen, welches enorme Potenzial in uns schlummert, wollen wir künftig verstärkt als Ecclesia Gruppe auftreten. Aber auch hier brauchen wir mehr Differenzierbarkeit.

Mit der neuen Bezeichnung unseres Geschäftsbereichs machen wir unsere inhaltliche Ausrichtung klarer sichtbar. Die Bezeichnung Gesundheit, Kirche und Soziales verweist auf die Tätigkeitsfelder, die seit den Anfängen der Ecclesia Gruppe prägend sind und bis heute im Mittel punkt unserer Arbeit stehen. Natürlich bleiben alle Bereiche, die sich auf das Gemeinwohl fokussieren, eng miteinander verwoben. Auch unsere Leistungen in den Bereichen Gesundheit, Kirche und Soziales bleiben unverändert bestehen. Die Qualität unserer Dienstleistungen verändert sich nicht durch einen neuen Namen. Was sich allerdings verändert, ist die Klarheit unseres Auftritts – sowohl nach außen als auch innerhalb der Organisation. Der neue Markenauftritt zeigt deutlich, wofür wir stehen und für wen wir arbeiten. Das schafft Transparenz und stärkt die Kundenbindung. Gleichzeitig hilft es auch intern, unsere gewachsenen Strukturen besser zu verstehen und Synergien gezielter zu nutzen.

Carsten Stracke: Durch die Vereinfachung der Markenstruktur und die klare Bündelung unserer Leistungen wird unser Angebot transparenter und leichter verständlich. Die Zusammenarbeit wird über Bereichs grenzen hinweg gestärkt – und das kommt direkt unseren Kunden zu gute.

Unser Geschäftsfeld umfasst die spezialisierte Beratung rund um den Versicherungsschutz für die Bereiche Gesundheitswesen, Kirche und Sozialwirtschaft. Diese Segmente erfordern ein hohes Maß an spezialisiertem
Know-how, das wir durch unsere langjährige Erfahrung gezielt einbringen.

– Carsten Stracke, Geschäftsführer Gesundheit, Kirche und Soziales

Warum setzen Sie auf spezialisierte Teams, etwa für Unikliniken oder das ambulante Gesundheitswesen?

Gunnar Pepping: Weil wir unseren Kunden die bestmögliche Beratung und passgenaue Lösungen bieten wollen – und das geht nur mit größtmöglicher Spezialisierung. Wer heute eine Uniklinik betreut, morgen einen Kirchenkreis und über morgen einen Automobilzulieferer, kann nicht die nötige Tiefe erreichen, um wirklich passgenaue Lösungen zu entwickeln. Unsere spezialisierten Teams kennen die Besonderheiten ihrer Kundengruppen ganz genau – wie ein Facharzt, der sich auf ein Gebiet konzentriert, statt alles zu behandeln.

Carsten Stracke: Einrichtungen wie Unikliniken oder Träger im ambulanten Gesundheitswesen bringen zudem ihre eigene Sprache mit. Unsere spezialisierten Teams verfügen über langjährige Erfahrung und umfassendes Know-how in ihren jeweiligen Bereichen, bis in die Tiefen der jeweiligen Buchführungsvorschriften. Dieses Expertenwissen ermöglicht nicht nur in dividuelle und ganzheitliche Lösungen, sondern auch eine Beratung auf Augenhöhe. Gleichzeitig profitieren wir von besseren Vertretungsmöglichkeiten und Skaleneffekten – ein echter Mehrwert für unsere Kunden und für uns als Organisation.

Was unterscheidet uns aus Ihrer Sicht von anderen Maklern und Beratern im Markt?

Carsten Stracke: Was uns besonders auszeichnet, ist unser klar definierter Gesellschafterauftrag. Er bildet die Grundlage unseres Handelns und sorgt dafür, dass wir nicht nur wirtschaftlich, sondern auch strategisch im Sinne unserer Zielgruppen agieren. Darüber hinaus entwickeln wir unsere Produkte gezielt für die Bedürfnisse unserer Kundengruppen – sie sind nicht „von der Stange“, sondern individuell und praxisnah. Diese Kombination aus Auftragstreue und maßgeschneiderter Produktentwicklung macht uns einzigartig im Markt. Und mit Blick auf unsere Marktdurchdringung bin ich überzeugt: Wir können schneller auf Fragen reagieren und bessere Antworten liefern als viele unserer Wettbewerber.

Gunnar Pepping: Ganz klar: unser Gesellschafterauftrag. Unsere Gesellschafter, das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung, der Deutsche Caritasverband und die Evangelische Kirche in Deutschland, verpflichten uns dazu, echte Mehrwerte zu schaffen – Leistungen, die es ohne uns nicht gäbe. Wenn wir nur das anbieten würden, was der Markt ohnehin bietet, hätten wir keine Daseinsberechtigung. Gerade im Geschäftsfeld Gesundheit, Kirche und Soziales verstehen wir uns als Teil des Systems.

Der Kundennutzen steht im Zentrum all unseres Handelns.

– Gunnar Pepping, Geschäftsführer Gesundheit, Kirche und Soziales

Wenn Sie eine Botschaft an unsere Kunden richten könnten: Welche wäre Ihnen am wichtigsten?

Gunnar Pepping: Der Kundennutzen steht im Zentrum all unseres Handelns. Vertrauen Sie uns – und fordern Sie uns. Wir sind da, um Lösungen zu schaffen, die sie wirklich weiterbringen.

Carsten Stracke: Wir leben in einer Zeit, in der sich Risiken und Möglichkeiten des Risikotransfers rasant weiterentwickeln. Themen rund um betriebliche Risiken – und damit auch Versicherungsfragen – sind heute Chefsache. Es gilt, am Ball zu bleiben: bei Cyber- und Elementargefahren ebenso wie bei Benefits wie der betrieblichen Krankenversicherung. Die sogenannte „soziale Inflation“ macht es zudem notwendig, ausreichend hohe Haftpflicht-Versicherungssummen zu wählen. Gleichzeitig braucht es eine kluge Balance zwischen Eigentragung von Risiken und der Absicherung am Versicherungsmarkt, um wirtschaftlich sinnvolle Ergebnisse zu erzielen. Für all diese Fragen braucht es einen kompetenten Partner – und genau dafür stehen wir: professionell, spezialisiert, datenbasiert und jederzeit bereit für den Austausch.