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Neuer Partner im ecmobility-Ökosystem

Mit NEcharge erweitert ecmobility sein Netzwerk um eine flexible Lösung für das Laden von E-Dienstwagen zuhause. Der mobile Ansatz unterstützt dabei, Ladeprozesse einfacher, wirtschaftlicher und administrativ effizienter zu gestalten.

Die Elektrifizierung von Fuhrparks gilt längst nicht mehr als Zukunftsthema. E-Fahrzeuge werden zunehmend Teil moderner Mobilitätsstrategien – aus Nachhaltigkeitsgründen, zur Erreichung regulatorischer Ziele oder weil wirtschaftliche Faktoren den Wandel beschleunigen. In der Praxis zeigt sich jedoch: Der eigentliche Aufwand beginnt häufig erst nach der Fahrzeugbestellung.

Denn mit jedem zusätzlichen E-Fahrzeug entstehen neue Fragen rund um Ladeinfrastruktur, Kosten, Abrechnung und Prozesse. Besonders herausfordernd wird das dort, wo Mitarbeitende ihre Dienstwagen zuhause laden sollen. Nicht überall sind Wallboxen vorhanden, Installationen möglich oder wirtschaftlich sinnvoll. Gleichzeitig steigen Anforderungen an Transparenz, steuerkonforme Abrechnung und einfache Prozesse. „Viele Fuhrparkverantwortliche merken aktuell, dass Elektromobilität nicht am Fahrzeug endet, sondern neue Prozesse im Fuhrparkmanagement notwendig macht“, sagt Burkhard Pape, Berater Mobilitätsmanagement bei ecmobility.

Genau hier setzt die neue Partnerschaft von ecmobility mit dem österreichischen Unternehmen NEcharge an. Der neue Kooperationspartner ergänzt das ecmobility-Ökosystem um eine flexible Lösung für das Heimladen von E-Dienstwagen – ohne klassische Wallbox-Infrastruktur. Im Fokus stehen einfache Prozesse, geringerer Infrastrukturaufwand und eine möglichst unkomplizierte Nutzung im Alltag von Einrichtungen und Organisationen.

Gerade im Gesundheits- und Sozialbereich sind Fahrzeuge oft dezentral im Einsatz. Das stellt ganz andere Anforderungen an Lade- und Abrechnungsprozesse.

– Berater Mobilitätsmanagement bei ecmobility

Wenn Ladeinfrastruktur zum Organisationsproblem wird

Viele Fuhrparks befinden sich derzeit in einer Übergangsphase. Die Zahl elektrifizierter Fahrzeuge steigt, gleichzeitig sind bestehende Standorte häufig nicht auf größere Ladevolumina ausgelegt. Der Ausbau von Ladeinfrastruktur verursacht Investitionskosten, benötigt technische Planung und bindet Ressourcen. Gerade in Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen und der Sozialwirtschaft kommen zusätzliche Anforderungen hinzu. Fahrzeuge sind häufig dezentral unterwegs, Mitarbeitende arbeiten mobil oder im Schichtbetrieb, und Standorte verfügen nicht immer über ausreichend Ladepunkte oder die notwendige Infrastruktur für einen schnellen Ausbau. Hinzu kommt: Mitarbeitende laden Fahrzeuge zunehmend zuhause oder unterwegs. Genau dort entstehen neue Herausforderungen.

Hohe Kosten öffentlicher Ladepunkte, Investitions- und Wartungsaufwand für Wallboxen sowie die steuerkonforme Erfassung und Abrechnung privater Ladevorgänge entwickeln sich vielerorts zu organisatorischen und administrativen Belastungen im Fuhrparkmanagement. „Gerade das Laden zuhause entwickelt sich in vielen Fuhrparks zu einem zentralen organisatorischen Thema“, erläutert Burkhard Pape. „Fuhrparkverantwortliche brauchen Lösungen, die für Mitarbeitende praktikabel bleiben und gleichzeitig administrativ sauber abgebildet werden können.“

Besonders die Abrechnung privater Stromkosten erfordert nachvollziehbare Prozesse. Verantwortliche müssen erfassen können, wann, wo und in welchem Umfang Dienstfahrzeuge geladen wurden – möglichst ohne komplexe Zusatzsysteme oder manuelle Abläufe.

Mit zunehmender Elektrifizierung wird das Thema Heimladen für viele Organisationen zu einem festen Bestandteil des Fuhrparkmanagements.

– Berater Mobilitätsmanagement bei ecmobility

Heimladen ohne feste Wallbox

Die Kooperation mit NEcharge setzt genau an diesem Punkt an. Der „NEcharge PRO“ ist als als mobiler Wallboxersatz für E-Dienstfahrzeuge konzipiert. Statt einer fest installierten Ladeinfrastruktur nutzt das System ein tragbares Ladegerät mit digitaler App-Anbindung und integrierter Messfunktion. Mit dem NEcharge PRO laden Mitarbeitende an Starkstrom- beziehungsweise Drehstromdosen (CEE) und optional über Adapter auch an Haushaltssteckdosen. Dadurch kann das Laden flexibel an unterschiedlichen Einsatzorten erfolgen – etwa zuhause, unterwegs oder an wechselnden Standorten. Die Lösung ist darauf ausgelegt, Ladeprozesse möglichst einfach und gleichzeitig nachvollziehbar abzubilden. Ladeorte, Stromtarife sowie private und dienstliche Ladevorgänge können digital erfasst und dokumentiert werden. Auch die spätere Weiterverarbeitung der Daten wird dadurch vereinfacht.

„Nicht überall lassen sich klassische Wallbox-Konzepte wirtschaftlich oder organisatorisch sinnvoll umsetzen“, sagt Burkhard Pape. „Gerade deshalb werden flexible und mobile Lösungen für viele Fuhrparks interessanter.“ Damit entsteht ein Ansatz, der weniger auf zusätzliche Infrastruktur setzt, sondern stärker auf flexible Nutzung und digitale Prozessunterstützung.

Viele Träger suchen aktuell keine komplexen Großlösungen, sondern pragmatische Ansätze, die sich schnell in den Alltag integrieren lassen.

– Berater Mobilitätsmanagement bei ecmobility

Weniger Infrastruktur, mehr Flexibilität

Gerade für Einrichtungen und Träger mit verteilten Fahrzeugflotten kann dieser Ansatz interessant sein. Denn nicht jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter verfügt über die Möglichkeit oder den Wunsch, zuhause eine fest installierte Wallbox einzurichten. Zudem verursachen Installation, Wartung und Betrieb klassischer Ladelösungen häufig zusätzlichen organisatorischen Aufwand. Mobile Lösungen können deshalb insbesondere dort Vorteile bieten, wo Fuhrparks flexibel erweitert oder dezentral organisiert werden müssen.

Hinzu kommt ein wirtschaftlicher Aspekt: Das Laden zuhause ist häufig günstiger als die Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur. Gleichzeitig kann eine stärkere Verlagerung privater Ladevorgänge den Standort entlasten – insbesondere dann, wenn dort nur begrenzte Ladepunkte zur Verfügung stehen. Auch die Integration in bestehende Prozesse spielt eine wichtige Rolle. Ladeinformationen lassen sich digital verwalten und für Abrechnung oder Auswertungen weiterverarbeiten. Gleichzeitig sollen die Systeme möglichst einfach implementierbar bleiben und ohne aufwendige IT-Projekte auskommen.

Entscheidend ist nicht nur, dass geladen werden kann – sondern dass Prozesse für Mitarbeitende und Verwaltung nachvollziehbar funktionieren.

– Berater Mobilitätsmanagement bei ecmobility

Elektromobilität verändert auch Prozesse

Die Kooperation zeigt zugleich, wie stark sich das Thema Elektromobilität verändert hat. Während in den vergangenen Jahren häufig Fahrzeuge und Reichweiten im Mittelpunkt standen, rücken inzwischen zunehmend operative Prozesse in den Fokus. Denn mit der Elektrifizierung entstehen neue Anforderungen an Fuhrparkmanagement, Datenverarbeitung und Kostensteuerung. Fuhrparkverantwortliche müssen nicht nur Fahrzeuge beschaffen, sondern Ladeprozesse organisieren, Stromkosten abrechnen und gleichzeitig flexible Lösungen für Mitarbeitende schaffen.

„Entscheidend ist am Ende nicht nur die Ladeleistung, sondern wie einfach Prozesse für Mitarbeitende und Fuhrparkmanagement funktionieren“, betont Burkhard Pape. Gerade deshalb gewinnen digitale und skalierbare Konzepte an Bedeutung. Mobile Ladelösungen, digitale Datenerfassung und flexible Nutzungsszenarien entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Bestandteil moderner Mobilitätskonzepte.

Wenn das Laden mitgedacht werden muss

Mit der Zusammenarbeit erweitert ecmobility sein Netzwerk um einen weiteren Baustein rund um moderne Fuhrpark- und Mobilitätslösungen. Die Kooperation zielt darauf ab, Einrichtungen und Organisationen beim Aufbau praktikabler und wirtschaftlicher Ladeprozesse zu unterstützen – insbesondere dort, wo klassische Infrastrukturkonzepte an Grenzen stoßen oder hohe Investitionen erfordern.

Der Ansatz zeigt dabei auch einen grundlegenden Wandel im Fuhrparkmanagement: Elektromobilität wird zunehmend nicht mehr allein über Fahrzeuge definiert, sondern über das Zusammenspiel aus Infrastruktur, digitalen Prozessen und Nutzerfreundlichkeit.

Oder anders formuliert: Die eigentliche Herausforderung beginnt oft nicht beim Fahrzeug – sondern beim Laden.

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